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Projektbeschreibung
Tansanische Familien, in denen der Vater verstirbt, stehen oft völlig mittellos da. Sozialversicherungen existieren nicht, oft holt sich sogar gemäß der Tradition die Verwandtschaft des Vaters alles Wertvolle aus dem Haushalt der Witwe. In Njombe im südlichen Hochland Tansanias haben sich Witwen mit Hilfe der evangelisch-lutherischen Kirche zu einem Verein zusammengeschlossen.Sie treffen sich zweimal in der Woche um Entscheidungen zu beraten und um zusammen zu arbeiten. In vier Gruppen werden Feldfrüchte angebaut und auf dem Markt verkauft, Brot gebacken und Kleidung genäht.
Njombe
Eine Gruppe fertigt Körbe und Schalen, für die auf dem Markt von Njombe nicht mehr ausreichende Nachfrage herrscht. Beim Besuch eines kirchlichen Schulprojektes in Njombe lernten Gudrun Rahn und Norbert Wiese vom Magletan e.V. diese Witwen kennen. Sie entschlossen sich, ihnen durch den Verkauf der Körbe und Taschen in Deutschland zu helfen. Nachdem 3-4 Jahre nur wenige Korbwaren gegen eine Spende über den Weltladen Magdeburg und von Fam. Rahn-Wiese abgegeben werden konnten, wurden 2004 in Kooperation mit der Welthungerhilfe erstmals 1008 Körbe importiert.
Flechterinnen bei der Arbeit

magletan e.v. - weltladen magdeburg - schellingstr. 3-4 39104 magdeburg 0391 5371360